Vorbildliche Platzierungen in der Romandie: Rossemaison und Épalinges überzeugen
Minergie-Rating 2025
Mit dem Minergie-Rating 2025 werden die Schweizer Gemeinden für ihr Engagement im Bereich des energieeffizienten und klimafreundlichen Bauens ausgezeichnet. In der Westschweiz stechen zwei Gemeinden besonders hervor: Épalinges (VD) und Rossemaison (JU). Sie zeigen beispielhaft, dass die Energiewende sowohl auf städtischer als auch auf kommunaler Ebene stattfindet.
Épalinges liegt in der Nähe von von Lausanne und zählt zu den Gewinnerinnen in der Kategorie mittelgrosse Gemeinden im Minergie-Rating 2025. Dieses Ergebnis ist insbesondere auf die Entwicklung des Campus Biopôle, einem wichtigen Zentrum für Biowissenschaften, zurückzuführen. Zwischen 2015 und 2024 hat sich der Standort stark entwickelt: Ein Grossteil der Gebäude sind Minergie-zertifiziert, eines davon nach dem Standard Minergie-P-ECO. Diese Entwicklung spiegelt die kohärente Gemeinde-Strategie von Épalinges wider, die Energieeffizienz, Komfort und Raumplanung vereint.
In Rossemaison, einer kleinen Gemeinde im Jura mit rund 700 Einwohnenden, sind die Dimensionen anders, aber nicht weniger bemerkenswert. Die Gewinnerin des Minergie-Ratings 2025 in der Kategorie kleine Gemeinden verfügt trotz ihrer überschaubaren Grösse über mehrere Gebäude, die nach dem Minergie-P-Standard zertifiziert sind. Dieser Erfolg beruht auf dem klaren politischen Willen zur Förderung des klimafreundlichen Bauens und Sanierens und verdeutlicht, dass lokales Engagement eine grosse Wirkung haben kann.
Mit Épalinges und Rossemaison sendet das Minergie-Rating 2025 eine wichtige Botschaft an alle Gemeinden der Romandie: Unabhängig von ihrer Grösse können alle eine Schlüsselrolle beim Aufbau eines energieeffizienten, komfortablen und auf die Klimaziele 2050 abgestimmten Immobilienbestands spielen.